| 18. Mai 2006
Ecke Bonk über Typosophie Fasziniert von der fragilen Balance zwischen Zufall, Non-Kausalität und Determinismus, zwischen Ordnung und Unordnung, untersucht und testet Ecke Bonk seit vielen Jahren die Schnitt- und Nahtstellen kultureller Vereinbarungen, seien sie nun derzeit der Kunst oder der Naturphilosphie zugerechnet. Seine Arbeit betrachtet die Aggregats- zustände, er nähert sich den Fluchtpunkten und studiert die Gezeiten- kräfte, die für die Dynamik des Gegensatzpaares Wissen und Nicht- Wissen und für deren ständiger Wechselwirkung verantwortlich sind. Sprach- und Schriftsysteme, allgemein Zeichensysteme, werden hier als die mächtigen Trägermedien unserer unablässigen Orientierungs- bemühungen angesehen. Für sein Arbeitsfeld und seinen Arbeitsansatz verwendet Bonk den Begriff 'Typosophie'. Das Leitmotiv seiner Hybrid-Organisation 'Typosophes Sans Frontieres' ist ein Zitat von Heraklit: "The fairest kosmos is a heap of sweepings, tossed at random". Poster (Foto © Werner Maschmann) |