| Studium am Institut Fuer Musik Und Medien Das im Oktober 2004 gegründete Institut Fuer Musik Und Medien ist Teil der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf. Aufgabe des Institutes ist es, die zukunftsgerechte Umsetzung von Musik und Medien in Lehre und Kunstausübung, Forschung und künstlerischen Entwicklungsvorhaben durch interdisziplinäre Kooperation fachbereichsübergreifend zu verwirklichen. Was die Lehre angeht, so organisiert das Institut derzeit vornehmlich den künstlerisch-gestalterischen Teil des Studienganges Ton- und Bildtechnik, der gemeinsam mit dem Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf angeboten wird. Der Studiengang Ton- und Bildtechnik wird als grundständiger Diplomstudiengang mit einer Regelstudienzeit von acht Semestern angeboten. Die Umwandlung in Bachelor- und Masterstudiengänge, die den Diplomstudiengang ersetzen werden, steht unmittelbar bevor. Beabsichtigt ist, ab dem Wintersemester 2008/09 als Fortsetzung des bisherigen Diplomstudienganges "Ton- und Bildtechnik" gemeinsam mit der FH-D einen Bachelorstudiengang anzubieten, der mit einem Bachelor of Arts & Enginering abschließen soll. Darüber hinaus soll es einen achtsemestrigen Bachelorstudiengang geben, der mit einem Bachelor of Music abschließen soll. Die "Düsseldorfer Ausbildung", wie sie in Fachkreisen genannt wird, blickt zurück auf eine über 50-jährige Tradition. Sie ist die Ausbildung der Wahl für Diplomingenieure, die als Ton- und Bildingenieure in Rundfunkanstalten, Ton- und Videostudios und in den Entwicklungslabors für Audio- und Videogeräte tätig sein wollen. Die Praxis eines gemeinsamen Studienganges an zwei Hochschulen ist eine in Deutschland in dieser interdisziplinären Form einmalige Konstellation: die Fachhochschule Düsseldorf vermittelt die naturwissenschaftlich-technischen, die Musikhochschule die künstlerisch-gestalterischen Inhalte. Das Studium an der FHD ist breit angelegt: Neben den Grundlagenfächern Mathematik, Informatik, Elektro-, Mess- und Nachrichtentechnik, werden Akustik, Tonstudio-, Bild- und Multimediatechnik gelehrt. Wahlpflichtfächer wie Raumakustik, Computeranimation, Softwareentwicklung, Virtuelle Realität, Beleuchtungs- und Sicherheitstechnik, Betriebswirtschaft und Management ergänzen das Angebot. Parallel zum technischen Studium an der FHD findet die künstlerisch-gestalterische Ausbildung an der Robert Schumann Hochschule statt. Hierzu gehört selbstverständlich das Studium eines Musikinstruments. An musikwissenschaftlichen und theoretischen Fächern finden sich im Studienplan: Gehörbildung, Tonsatz, Partiturkunde, Fachhören, Instrumentenkunde, Formenlehre und Musikwissenschaft. Im Zentrum des Studiums an der RSH steht eine praxis- und daher projektorientierte Ausbildung in der Ton- und Bildgestaltung. In den Tonbereich gehören Produktion und Postproduktion von klassischer und populärer Musik, sowie die Arbeit mit modernen MIDI-Kompositionsverfahren. Dazu kommen Hörspielproduktionen und Seminare in Beschallungstechnik und Filmtongestaltung. Im Bildbereich lernen die Studierenden die Grundbegriffe der Filmsprache und das praktische Handwerk der Film- und Fernsehproduktion: Exposé, Drehbuch, Regie, Kamera, Licht, Schnitt und Nachbearbeitung. Zum Bildbereich gehören auch die digitalen Bildmedien: DVD und Internet-Produktionen genauso, wie die Inszenierung medialer Räume und audiovisuelle Gestaltungsprojekte. Bei Produktionen mit der Opernschule oder dem Hochschulorchester werden alle Funktionen der beteiligten Berufe von den Studierenden selbständig und eigenverantwortlich ausgeübt: Regie, musikalische Aufnahmeleitung, Kamera, Ton- und Bildtechnik, Produktionsleitung, DVD Produktion, mediale Inszenierung. Seit vielen Jahren gibt es eine Zusammenarbeit der Robert Schumann Hochschule mit der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und der Kunsthochschule für Medien in Köln. Hieraus resultieren eine Vielzahl gemeinsamer Projekte, die regelmäßig ihren Platz in der deutschen Fernseh- und Kinolandschaft finden. Sowohl das Studium des bisherigen Diplomstudienganges Ton- und Bildtechnik wie auch dasjenige der beiden geplanten neuen Bachelorstudiengänge setzt das Bestehen einer Eignungsprüfung voraus. Diese erstreckt sich einmal auf das angestrebte künstlerische Instrumentalhauptfach bzw. Gesang sowie auf Musiktheorie und Gehörbildung. Darüber hinaus wird die besondere Befähigung zum medienbezogenen Arbeiten festgestellt. Weitere Informationen zum Studium sowie der Eignungsfeststellung sind den Prüfungsordnungen, den Studienordnungen, den Studienplänen und der Ordnung zur Feststellung der künstlerischen Eignung zu entnehmen, die voraussichtlich ab April 2008 an dieser Stelle zum Download zur Verfügung stehen werden. Hier steht die jeweilige Ordnung zur Feststellung der künstlerischen Eignung für die beiden geplanten Bachelor-Studiengänge "Musik und Medien" und "Music and Media Engineering" als PDF zum download bereit. |